Große Maräne

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Andere Namen:
Felchen, Renke, Maräne, Sandfelchen, Große Bodenrenke

Kennzeichen

Schlanker, seitlich leicht abgeflachter Körper mit endständigem Maul und relativ großen, Augen mit zugespitzer Pupille, mittelgroße Rundschuppen, kleine Zähne, die 10-12 strahlige Rückenflosse beginnt vor dem Bauchflosssenansatz, Schwanzflosse stark gegabelt, Afterflosse leicht konkav.

Lebensraum

Lebt in klaren, sauerstoffreichen, tiefen, kalten Seen, ernährt sich hauptsächlich von Plankton, gelegentlich auch von Insektenlarven, Mollusken, Krustentieren und Krebsen. Einige Populationen findet man auch in Küstengewässern.

Fangtips

Von Frühjahr bis Sommer mittels Fliegenfischen.
In Gewässern mit ausgewiesenem Großmaränenbestand ist die Hegene erlaubt.

Infos

ACHTUNG: FANGBEGRENZUNG LAUT GEWÄSSERORDNUNG BEACHTEN!

 

Hegene

 

MITTEILUNG DER FISCHEREIBEHÖRDE
DIE HEGENE
Als Hegene bezeichnet man eine Schnur (von Anglern Vorfach genannt), von der seitlich drei bis fünf kürzere, in der Höhe versetzte Schnüre (ca. 2 - 5 cm) abgehen. An diesen Seitenarmen befestigt man Nymphen (Köder in Fliegenlarvenform) oder andere kleine Kunstköder. Am Ende der Hegene befindet sich ein Senkblei oder ein weiterer Köder. Bei einer Hegene handelt es sich um ein Fanggerät, dass hauptsächlich für den Fang von Maränen verwendet wird. Regionale Bezeichnungen sind auch das Paternoster oder die Gambe. Hauptschnur und Abzweiger (Springer) sind Bestandteil einer Hegene.
Gesetzliche Festlegungen zum Maränenfang in Sachsen - Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO) vom 10. März 2008
§ 2 Schonzeiten und Mindestmaße (Auszug)
15. Große Maräne - Coregonus lavaretus (L.); Schonzeit 1. Oktober bis 31. Dezember; Mindestmaß 30 cm
§ 4 Fischerei mit Angeln
(2) Entgegen Absatz 1 Satz 1 darf eine Hegene bis zu fünf Anbissstellen haben. Mit einer Hegene darf nur in Gewässern mit nachgewiesenem Vorkommen von Coregonenarten außerhalb von deren Schonzeit gefischt werden.
(3) Es darf gleichzeitig höchstens mit zwei Handangeln gefischt werden. Bei Verwendung einer Hegene, Spinn- oder Flugangel darf nur mit einer Angel gefischt werden.
Der Fischfang mit der Hegene ist demzufolge nur mit entsprechend gültigem Erlaubnisschein an nachstehenden Gewässern erlaubt:
Markkleeberger See Cospudener See Schladitzer See Kiessee Laußig
Werbener See Dreiweibern Olbersdorfer See Kulkwitzer See